Befristung eines Arbeitsvertrages für einen Profifußballer unwirksam

Das Arbeitsgericht Mainz hat die Befristung eines Arbeitsvertrages eines Profifußballers abgelehnt, weil die vom Verein angeführten Gründe keine Befristung rechtfertigen.

Dass man bei einem Profifußballer nicht wisse, wie sich seine Leistung entwickle, sei ebenso wenig ein Befristungsgrund wie der sogenannte Verschleißtatbestand, der bei Verträgen mit Trainern als Befristungsgrund anerkannt wird. Auch die weiteren vom Verein angeführten „Gründe“, die Üblichkeit der Befristungen im Profisport, das Abwechslungsbedürfnis des Publikums, jeweils andere, neue Spieler zu sehen, oder die  besondere Höhe der Vergütung rechtfertige keine Befristung (ArbG Mainz vom 19.3.2015, 3 Ca 1197/14 – noch nicht rechtskräftig).