Abwerbeanruf auf Privathandy eines Arbeitnehmers kann wettbewerbswidrig sein

Ruft ein Personalberater einen Arbeitnehmer auf seinem privaten Handy an, um ihm einen anderen Arbeitsplatz anzubieten, muss er zu Beginn des Gespräches nachfragen, ob der Angerufene am Arbeitsplatz sei. Bejahendenfalls muss er sich auf eine erste kurze Kontaktaufnahme beschränken. Tut er dies nicht, handelt er wettbewerbswidrig.

OLG Frankfurt a. M. , Urteil vom 09.08.2018 – 6 U 51/18